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no-dj.com is a new concept by :: subwave -
subwave Internet is running different online projects.... (page edited 2023)


Bald könnte für das Nachtleben ein neues Zeitalter beginnen. Parties und Clubs sollten wieder weniger auf Kommerz ausgelegt sein und dem Publikum auch wirklich was bieten, das nichts mit Show und Deko, lipstick und powder zu tun hat. Die Besucher selber haben irgendwann genug von Pseudo-Glamour und (andererseits) lethargischem Tingeltangel bis ins Morgengrauen und werden sich zurückbesinnen auf das wahrhaftige Tanzvergnügen, welches wir wiederentdecken und neu definieren wollen.

Es sollen daraus neuartige Events entstehen - und : Neue Architektur.
Das Zielpublikum: Musikfreunde von 25 bis 55


Mit diesem Konzept wollen wir folgenden Unzulänglichkeiten begegnen, die man heute in Nachtclubs vorfindet. In Zürich, aber wohl noch fast mehr in allen anderen Städten: Paris, London, NYC, Boston, Chicago, Moskau, Berlin ..:

- Warterei bis endlich guter, tanzbarer Sound kommt! In manchen Clubs wird er gar nie kommen.


- Manche DJs sind, bei allem Respekt für deren grossen Fähigkeiten, egoistische Exzentriker, die nur nach ihrer persönlichen Stimmung irgendwelchen Sound bringen. Oder sie sind nur darauf erpicht, Tracks zu bringen, die sonst niemand hat, um damit kreativ und einzigartig zu wirken.
DJs sind oftmals auch selber keine passionierten Tänzer - sie bringen deshalb Sound, der gar nicht so zum Tanzen geeignet ist. Nur äusserst selten konnte man mal einen DJ nach seinem Set auch selber auf dem Floor erblicken. Im Handling mit den Vinyl-Maxis kommt es auch öfters mal zu Pannen, Knacken etc.. oder man bemerkt eine mühsame Pitch-Beschleunigungsphase..die mit etwas Planung des Sets hätte vermieden werden können.
Wir brauchen im Club nicht unbedingt bekannte (teure) DJ-Namen (die oftmals auch wochenlang das genau gleiche Set bringen an den verschiedenen Parties) sondern eher Sound-Tüftler und -Produzenten, Perfektionisten und Dance-Enthusiasten.

- Zuwenig Klassiker. Die neuesten Scheiben sind selten auch die Besten. Allerdings darf eine Tanznacht nicht zur Hitparade verkommen. Es braucht aber immer wieder Referenzen zur Vergangenheit, bekannte Songelemente von Depeche Mode, New Order, Kraftwerk, JM Jarre, Yello, Human League, Yazoo, Soft Cell usw. ; aus den Wurzeln der elektronischen Musik. Oder einfach auch manchmal ein toller Remix von einem Madonna Titel. Oder von Nirvana. INXS ..

- Licht ist fast nie im Rhythmus. Da werden automatisiert irgendwelche Lichtfolgen abgespielt, manchmal vom Sound getriggert, aber immer verzögert.
Wie wichtig es ist, dass Musik und Licht synchron ablaufen, kann man am einfachen Beispiel von einem Spot oder einer kleinen Lichtorgel sehen: Blinkt sie genau im Rhythmus des Beats, ist es schon faszinierend nur einer Lampe zuzusehen. Sind die beiden Rhythmen jedoch versetzt, wirkt das Licht eher störend. Dasselbe mit einem Stroboskop. In den 70er-Jahren ist mit diesen Geräten eine neue Bewegung entstanden; man hat sich damit in Trance versetzt. Der Effekt ist auch hier ungleich schwächer, wenn die Kadenz nicht genauestens mit dem Beat oder einem Basslauf übereinstimmt. Dabei ist v.a. bei grösseren Locations auch einzuberechnen, dass Licht schneller ist als Sound.. Leider ist diese Synchronität fast nirgends je vorhanden - nicht mal bei Hallenstadion-Konzerten, wo ein ganzes Team fürs Licht verantwortlich ist.
Laser werden oft falsch eingesetzt, nämlich als Spinnennetz-artiges Lichtgewitter, das wie Licht und Strobo die Sinnesüberreizung zu bezwecken scheint. Lasereffekte sollten nur sparsam und eher statisch eingesetzt werden. Die Strahlen eignen sicht nicht, um in einem Rhythmus nervös zu blitzen, sondern eher, um flächige Synthie-Sounds hervorzuheben. Die Richtungen und gebildeten Volumen sollten sich im Einklang mit der Architektur befinden.

- Video-Projektionen haben meist nichts mit dem Sound zu tun, dabei könnten diese eine 4.Dimension ausmachen. Mit Sound (dem jeweiligen Track aus einer Playlist) zusammen müssten diese Animationen vor-produziert sein. Die visuelle Umsetzung eines Tracks, genau synchron zum Beat und weiteren Soundelementen hat eine fast hypnotische Wirkung. Die bekannten Visualisierungsprogramme (Geiss, Milkdrop etc.- für Winamp oder Itunes) gehen zuwenig weit, man könnte Töne in 3D-Formen, Bildern, Effekten, Flächen und Farben im Stereobild darstellen und in Echtzeit animieren, so dass sie für den Betrachter auf dem Dancefloor genau synchron in Erscheinung treten. Dabei gilt auch immer die alte Regel 'less is more'. Ein einfaches Beispiel hier.
Info zur Musik: Ueber Video müsste meiner Ansicht nach Titel/Interpret der einzelnen Stücke eingeblendet werden. Zumindest die Tracks der Playlist müsste man über die Website des Clubs auch erwerben können. Eine (wechselnde) Playlist ist nötig, denn der Wiedererkennungswert von gewissen Stücken ist für die Stimmung im Club enorm wichtig, viel wichtiger als wenn ein DJ die Leute animiert, die Hände hochzuhalten und solche Albernheiten.

weitere Unzulänglichkeiten:

- Musik ist meist zuwenig laut - Soundqualität ist zu schlecht.
Vermehrt sollte auch bewusst in Stereo oder gar in DolbySurround gearbeitet werden.

- Es ist zu heiss, Luft schlecht (extra, damit mehr getrunken wird.) Nicht bei uns.

- Tanzfläche ist zu klein, zu voll mit Leuten die bloss rumstehen und quatschen.

- Boden ist oft nicht zum Tanzen geeignet. Holzparkett wohl fast am idealsten. Teppich wie in Dachkantine oder Hexadez mühsam. Bei Open Air Festivals wie etwa der VISION oder der MOTION kommt zum unebenen Boden meist noch der Morast dazu.

- No Traffic! Die Tanzfläche darf niemals zur Verkehrsfläche werden. Im Rohstofflager oder im Hive wird man ständig von Leuten angerempelt die sich vorbeizwängen wollen.. Ueberhaupt sollte ein Club nie zu voll sein, damit verkauft man zwar erstmal mehr Eintritte aber viele Besucher kommen danach eine Weile nicht mehr. Leute, die nicht mehr reinkommen, müssen einfach das nächste Mal früh genug da sein. So könnte man u.U. auf Dauer erreichen, dass schon ab 21 Uhr was los ist. Das Problem ist wohl, dass Anlässe mit grossen Namen (Sven Väth..) pumpenvoll sein müssen, damit man überhaupt finanziell rauskommt.

- In den meisten grösseren Clubs oder bei Raves in Hallen tanzen alle Leute in Reih' und Glied Richtung Bühne / DJ! Dies ist so lächerlich wie unsozial. Das Tanzen mit anderen Leuten ist doch im Ausgang ganz zentral!
Diese Richtung muss dringendst aufgelöst werden (mit visuellen Elementen auf verschiedenen Seiten). Deshalb auch der Name 'No-DJ.com' (eine der URLs dieses Projekts) - der DJ hat mit meinem Konzept eine wichtigere Rolle als bis anhin, aber er ist nicht mehr so der charismatische Star wo alle hingucken. Eigentlich zeigt sich schon seit Jahren immer mehr: So wirklich interessiert sich kaum jemand für den DJ, egal was er für einen Namen hat. Mal von den Superstars wie Jeff Mills oder Paul van Dyk abgesehen. Früher war es mal Mode, dass überall in den Discos Spiegel waren, und Alles tanzte vor diesen. Weil das irgendwie doof war, hatte man die Spiegel dann doch entfernt. Aehnliches geschieht hoffentlich bald mit dem Richtungs-Tanzen.
So sollte auch der DJ etwas mehr zum Arbeiter im Hintergrund werden.
Remote-DJ: Ich könnte mir im Extremfall sogar ganze Anlässe vorstellen, wo die Musik von DJs und Produzenten kommt, die gar nicht anwesend sind, sondern einen Mix als MP3 File von irgendwo her geschickt haben. Aber die trotzdem mit eingeblendetem Namen und (Webcam-) Filmsequenzen präsent sind.

- Parties beginnen zu spät - Afterworkparties mit Krawattenheinis sind schrecklich, aber warum nicht einen Anlass um 19 Uhr beginnen ? Wenn man erst um 01:00 richtig loslegt, ist ja die Nacht schon bald um. Auch vermehrt Anlässe unter der Woche wären interessant, denn in Zukunft wird sich (meiner Ansicht nach) der strenge Wochenendrhythmus weiter auflösen. Die 'esance' Parties im Zürcher Mascotte (auch ein Club der leider keiner der hier aufgeführten Forderungen nachkommt) belegen das auch - sie sind immer (zu) gut besucht. Ein privater Club könnte auch Always Open sein.

- das Publikum muss besser sein! Wir brauchen mehr Frauen in einem neuen Club - und weniger Machos, mehr Leute die v.a. wegen der Musik und zum Tanzen kommen ..

- Outdoor; unter freiem Himmel ist eine feine Sache, aber der Boden muss gut sein. Das Problem der Lüftung und Kühlung ist damit gelöst. Siehe mein architektonischer Entwurf (folgt bald..).

- Deko ist Unsinn, der Raum wird nur von Sound und Licht gebildet. Themen-Parties mit Verkleidung oder sonstigem Dresscode sind ebenso Unsinn. Leute mit Sonnebrillen im Haar um 2 Uhr morgens sind etwas doof, aber OK wenns sein muss..

- Es brauchte vielleicht ein paar Regeln welche dem Besucher am Eingang mitgeteilt werden. Diese würden von der Community definiert.

- Security müsste mehr eine Dienstleistung darstellen, eine Art Desk betreiben und vermehrt mühsame Typen von der Tanzfläche schaffen .. den Leuten helfen und nicht nur nach Drogen suchen.

- Partypictures Fotografen müsste man dezimieren und höchstens in Randbereichen wirken lassen. Am besten man hat einen eigenen Fotografen der für die eigene Community arbeitet.

- Zugang zum Club, zu den Bars (genug Personal!), Garderobe, Toiletten muss gut gewährleistet sein. Wie viele wertvolle Stunden an Parties schon mit Anstehen verloren ..! Addiert ginge das in die Monate..

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Aufgrund von diesem Konzept, das ich hier entwickeln will, suche ich Partner und Geldgeber um letztenendes den perfekten Techno/House-Club zu realisieren. Ich würde dieses Projekt gerne mittragen als eine Art 'künstlerischer Leiter' (Obwohl es hier ja nicht um Kunst geht). Ideal wäre natürlich wenn es aufgebaut, finanziert und organisiert würde von der Internet-Community selber? Vielleicht funktioniert's: 10'000 Mitglieder bauen selber ihren Club (das Wort wird so seinem Sinn wieder gerecht!) und profitieren jahrelang davon. Jeder, der anfangs Geld investiert hatte bekommt aus seinen Anteilen Gewinn ausbezahlt. Auch ohne Bank und Börse.


Die Räume könnten optimiert sein auch für andere kulturelle Veranstaltungen, und für solche vermietet werden. Der einzige Club der etwas in die Richtung ging, die mir vorschwebt, war das Sensor in Zürich-Oerlikon. Die Musikanlage müsste etwa auf Oxa Niveau sein. Die Abmessungen etwa wie das Rohstofflager II in Oerlikon damals : Quadratische, richtungslose Tanzfläche. Durch Nichts verstellt. In Frage käme natürlich auch eine grosse, runde Tanzfläche.

Vinyl hat zwar den gewissen Kultfaktor, hat aber auch Nachteile. Da die Musik elektronisch produziert wurde, ist es logisch wenn sie auch ab Computer gemischt wird. Die Anlage ist vielleicht eher auf Traktor (Native Instruments) ausgelegt als dass sie mit teuren Vinyl/CD Spielern aufwartet. Dies hat weiter den Vorteil, dass Videoprojektionen (Light-/Lasershows) gleich im selben Raster gesteuert werden können. Per MIDI-Sequenzer... Und dass auch Amateure auflegen können, die das Vinyl-Handwerk zu lernen verpasst haben. Trotzdem verstehe und bewundere ich aber auch die Anliegen der DJs, die noch nach alter Schule mit den 12" Scheiben aus dem Koffer hantieren - oder gar zaubern.

Neubau : Open Sky mit Faltdach, Photovoltaik-Solarzellen zur Produktion (eines Teiles) des benötigten Stromes. Die Architektur ist schlicht, und absolut funktional, in Bezug auf Funktion 'Musik- und Lichtmaschine'. Laserstrahlen erweitern den hohen Raum ins Endliche. Eine Betonwand hat eine Mikrostruktur, um die Akustik zu optimieren. Form von Wand und Bedachung sind auf die Akustik optimiert. (Dazu müssten Computermodelle und Tests gemacht werden). Open Sky : Eine Tanzhalle ist generell eigentlich wie eine Nasszelle; Wände und Decken sind oftmals klatschnass vom Kondenswasser. Daher sollte man in den meisten Nächten das Dach offen lassen können, etwas Regen oder Schnee wird Niemanden stören :) Eigentlicher Club ist getrennt von einem Servicetrakt, welcher neben Bars, Restaurant, WCs, Duschen etc auch ein kleines SchlafHotel beinhaltet, ein weiteres Konzept von mir. Das Hotel hat keine Zimmer, sondern Einzel-SchlafBoxen, die man für 1 oder mehrere Tage günstig mieten kann, und nur einer Sache dienen : Dem entspannten Schlafen in absoluter Ruhe. Damit soll auch verhindert werden, dass Besucher 'durchnächtigt' mit dem Auto noch weit nach Hause fahren müssen. Und damit bei einem Tanzwochenende das ungestörte Ausschlafen gleich mit dabei ist. Sonst wird man ja doch immer um halb 9 geweckt am Sonntag. Statt einer Garderobe, wo man nochmals anstehen muss, sind Schliessfächer vorgesehen. Man kann z.Bsp. mit Laptop kommen, in der Lounge noch etwas arbeiten.. evtl. als Gast-DJ ein kleines Set bringen damit, später das Teil im Schliessfach verstauen und sich ins Vergnügen stürzen. Oder warum nicht zwischendurch mal kurz ne Dusche nehmen ? Stören tut das Niemanden, im Gegenteil ;)
Neben dem oder sogar mehreren Dancefloor(s) - Skalierbarkeit? - ist dem Club auch ein Produktions-Studio angekoppelt, wo Mixes, neue Sounds, die Animationen für die Projektion und auch neue Tonträger entstehen.
Die Adresse müsste irgendwo im Industriequartier sein. Am Autobahnenende, wo sowieso Lärm ist ? Oder in einem vorstädtischen Shopping-Gebiet wie Spreitenbach oder Dietlikon?


Der Club wird stark mit dem Internet arbeiten. Etwa wird es eine Webcam geben, die immer zeigt was drinnen los ist. Alle Besucher müssen sich vorher auf der Website anmelden und einmal eine ID gezeigt haben. Damit wären nur Members zugelassen und mit der Bewilligung als Privatclub hätte man weniger Auflagen v.a. punkto Lautstärke. 100db(A) sind als Obergrenze einfach zu wenig. Der Club wird auch tagsüber zu einem Treffpunkt von Freunden der elektronischen Musikkultur. Jedermann, der was drauf hat, kann sich über Internet anmelden und selber auflegen. Da die Tracks über Einblendung identifizierbar sind, könnte man sogar das Publikum (per SMS und Computerterminal, über die Website) abstimmen lassen welcher besonders gefällt und dann in eine Playlist kommt.

The Community:

http://www.facebook.com/group.php?gid=32771394047 (10 members after 1 day, 150 after 2 weeks.. derzeit über 550)



Ich glaube, dass die Ausgehkultur an einem Wendepunkt ist - nach Jahren des Einweg-Kulturkonsums (Konzerte, Kino, Theater,sog. Fussballfeste etc) will sich der/die neue Nachtschwärmer(in) wieder vermehrt selber einbringen und ein aktiver Teil des Geschehens sein. Mit meinem Konzept hoffe ich ermöglichen wir ihr/ihm es! sd 11-2008/rev. 02-2010


Please contact : info at subwave com

This is only an intro page in german - soon more about it also in English. Stay tuned.

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